Berlin – fair, inklusiv und sorgend?
(07/2026)
Dialog zur Stadtgestaltung – mit Interessensvertreter*innen aus der Stadtgesellschaft und Entscheidungs- träger*innen aus Politik und Stadtplanung.
Die Leitlinien einer Gendergerechten Stadtentwicklungspolitik, für eine faire, inklusive und sorgende Stadt, vom Bundesministerium WSB 2025 veröffentlicht, beinhaltet acht Handlungsansätze, die konkretisieren, was gute Stadtpolitik im Sinne der „Neuen Leipzig-Charta – Die transformative Kraft der Städte“ bedeutet.
Was heißt das für die Stadtplanung in Berlin, im Bezirk, im Kiez? Über die Einbeziehung vielfältiger Nutzer*innenperspektiven waren wir mit Zuständigen aus der Politik und Stadtplanung in den Dialog: Was genau sind die Anforderungen? Wer formuliert die Ansprüche und wer setzt sie um?
Organisation in Zusammenarbeit mit Dr. Hildegard Schicke vom Berliner Frauenbund 1945 e.V. Im Rahmen des ersten Feministischen Sommerkongress in Berlin, Fokus: Berlin – Stadt für ALLE.
Foto 1: Josefine Ecke.





CUBE BERLIN METROPOLMAGAZIN FÜR ARCHITEKTUR UND MODERNES WOHNEN
(02/26)
Fotos:
Büsra Yeltekin, Illing & Vossbeck
www.iv-fotografie.berlin
https://www.cube-magazin.de/artikel/neues-kapitel-fuer-ein-altes-haus/

BAUEN IM BESTAND – BAUSTELLE Koe55
(12/2025)
Sanierung eines zweigeschossigen Wohnhauses. Manchmal erfordert eine Sanierung radikale Maßnahmen und kommt einem Neubau gelegentlich sehr nah. Aber es bedeutet vorallem Erhalt von wertvoller Bausubstanz und Grauer Energie!
Bei diesem zweigeschossigen Wohnhaus kam einiges zusammen: poröse Betondachziegel, belasteter Holz-Dachstuhl, unzureichende Dämmung im Mansarddach, Hausschwamm in Deckenbalken und Mauerwerk, Kunststofffenster, Flickwerk am Aussenputz, veraltete Heizungstechnik, versotteter Schornstein, Ungeziefer im undichten Dach des Anbaus, Ameisenkolonie im Mauerwerk, undichter Balkonboden …..
Beim Altbau stehen wichtige Fragen ganz am Anfang: Wie geht man vor, worauf ist zu achten? Zu allererst, am besten schon vor dem Kauf, eine qualifizierte Begutachtung der Bausubstanz. Vor der eigentlichen Planung dann eine detaillierte Bestandsaufnahme und Analyse der Baussubstanz. Dabei ist eins wichtig – alle Beteiligten müssen sich auf das Abenteuer -Altbau- einlassen wollen! Viel Geduld, Vertrauen und Ausdauer sind erforderlich!





da! ARCHITEKTUR IN BERLIN
(02/2026)
Ausstellung des Projektes Wohnhaus in Berlin auf der da! Seit 1999 zeigt die Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ jährlich neu ausgewählte, beispielhafte Projekte von Berliner Architektinnen und Architekten,Stadtplanerinnen und Stadtplanern, Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Innenarchitektinnen und Innenarchitekten. Jedes Jahr werden alle Mitglieder der Architektenkammer Berlin und der Brandenburgischen Architektenkammer eingeladen, dieses publikumswirksame Schaufenster Berliner Baukultur mitzugestalten und ein fertiggestelltes Projekt einzureichen.
Aus allen eingereichten Arbeiten wählt ein jährlich wechselndes und unabhängiges Auswahlgremium die Projekte aus, die in den Monaten März/April im Rahmen der Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ der Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt werden. Die Projekte der Ausstellung werden außerdem im Jahrbuch zur Ausstellung ARCHITEKTUR BERLIN | BUILDING BERLIN veröffentlicht.
https://www.ak-berlin.de/baukultur/da-architektur-in-und-aus-berlin/


WOMEN IN ARCHITECTURE WIA Festival 2025
(06/2025)
2025 konnte ich erneut, diesmal als WIA Beirätin und Akteurin, das WIA25 Festival mitgestalten. Ein WIA-Beitrag war eine Ausstellung in der BDA Berlin Galerie und im öffentlichen Raum, auf Litfasäulen, mit Projekten von BDA Migliedern.
Als Gründungsmitglied und Mit-Koordinatorin des WIA Festivals 2021 in Berlin konnte ich 2025 meine Erfahrungen von damals einbringen. Die Leitung und Koordination hatte diesmal die Architektenkammer Berlin übernommen.
WIA25 war das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen in Architektur, Innenarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst. Mehr als 200 Akteur:innen führten in ganz Deutschland 265 Veranstaltungen durch, in denen sie sich für mehr Vielfalt in der Baukultur einsetzten. WIA 2029 ist in Planung!




n-ails e.V. Netzwerktreffen
(03/2025)
n-ails e.V. wurde 2004 als Netzwerk für Architektinnen, Innenarchitektinnen, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplanerinnen gegründet. Aber auch Bauingenieurinnen, Tragwerksplanerinnen, Brandschutzplanerinnen, Lichtplanerinnen, Grafikdesignerinnen, Architekturfotografinnen, Architekturvermittlerinnen, Architektinnen-Coaches wurden Teil des Netzwerkes.
Das Planerinnen Netzwerk n-ails e.V. ist eine Plattform für kreativen, interdisziplinären Austausch sowie professionelle Zusammenarbeit und Sichtbarkeit von Planerinnen in der Bau- und Planungskultur.
Wir setzen uns ein für Parität in der Baukultur, eine Bauwende zu mehr Nachhaltigkeit, einen zukunftsorientierten Umbau des Berufsbilds und für Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen. Diese Ziele haben wir auch erfolgreich mit der Initiative des WIA Festivals 2021 und 2025 verfolgt. Wir hoffen aber die Baustelle Gleichstellung bald fertigstellen zu können!

2024 – TAG DER ARCHITEKTUR
Der Tag der Architektur ist ein jährliches bundesweites Ereignis, immer am letzten Wochenende im Juni, von den Architektenkammern der Länder organisiert.
Architektinnen, Architekten und Planungsbüros öffnen ihre Türen und stellen ihre realisierten Projekte vor. Dabei können Baukultur-Interessierte Gebäude besichtigen, an Führungen teilnehmen und direkt mit den Planenden ins Gespräch kommen.
Ziel ist es, Architektur erlebbar zu machen, aktuelle Trends zu zeigen und die Bedeutung guter Baukultur sichtbar zu machen.

2023 – WOHNHAUS MODERNISIERUNG
Das schlichte 2-geschossige Ein-familienhaus von 1960, als Typenhaus von einem Architekten in einer Zeit der knappen Ressourcen entwickelt, steht mehrfach in Berlin. Das Wohnhaus, 1 von 5 Häusern, wurde komplett entkernt und umfassend energetisch saniert (tlw. KfW Standard) sowie um knapp 3m verlängert. Über die Erweiterung, die straßen- und gartenseitig vorgestellten Podeste und der Neukonzeption der Gebäude-öffnungen erhielt das „Serienhaus“ einen neuen eigenständigen Character, behielt aber die Verbundenheit zu den benachbarten baugleichen Häusern.
Das Wohnhaus ist ein Massivbau aus Hohlblocksteinen und Leichtbaudecken (Efalitdecken) über EG und OG bzw. Stahlbetondecke über KG. Das Haus befand sich baulich nahezu im Originalzustand von 1960: die Gebäudehülle war ungedämmt, im Bereich der Dach- und Kellerdecke befand sich eine bauzeitübliche Dämmung mit ca. 5cm Faserplatten. Im Anbau erfolgte der Einbau einer Fußbodenheizung, die Öl-Heizung wurde durch eine Wärmepumpe ersetzt.






2010
Siedlungen der Moderne und ihre Zukunft.
Symposium am 17. Februar 2010 im Marshall-Haus auf der Bautec
Vortrag über Möglichkeiten der energetischen Sanierung im Denkmal am Beispiel eines Wohnhauses in der Hufeisensiedlung Berlin-Britz.
Die Architektenkammer Berlin hatte gemeinsam mit dem Landesdenkmal-amt Berlin und der Baukammer Berlin im Rahmen der Bautec zu dem Symposium „Siedlungen der Moderne und ihre Zukunft“ – Kulturerbe in Berlin und Ost-Europa“ eingeladen.
s.a.: DABregional | 04/10, S.4
